Alles easy: Wir gestalten Ihren Telefon-Auftritt inkl. Text zur Anfrage
veröffentlicht 09 Dez. 2022
zuletzt aktualisiert 20 Dez. 2022
Wissenswertes

Sprecherin oder Sprecher? Das ist hier die Frage.

Ansagen mit sprecherin oder sprecher

Nehmen wir eine weibliche oder eine männliche Stimme? Da diese Entscheidung einigen Kunden anscheinend nicht ganz leicht fällt, notieren wir hier mal unsere Erfahrungen mit dem Thema.

Sprecherin oder Sprecher?

Es gibt keine feste Regel und auch keine eindeutigen Erfahrungswerte, die klar in die eine oder in die andere Richtung weisen.

Was wir feststellen: Unternehmen aus Technik-affinen Branchen (z.B. ITK / Systemhaus / Software oder Industrie / Elektrotechnik) wählen eher männliche Sprecher für Ihre Telefonansagen. Vermutlich, weil technisches Interesse mehr mit Männern in Verbindung gebracht wird. Andere Kunden aus diesem Segment sehen das anders, und begrüßen ihre vorwiegend männlichen Anrufer lieber mit einer weiblichen Stimme, da sie sich davon mehr Resonanz versprechen.

Empirisch überprüfen können wir diese Philosophien nicht. Das ist auch gar nicht notwendig. Tatsache ist: Bisher hat noch niemand die Entscheidung - egal ob für eine weibliche oder männliche Stimme - im Nachhinein bereut. Wenn eine Stimme überhaupt irgendwann getauscht wird, dann, weil man einfach mal was Neues probieren möchte.

Die Entscheidung Sprecherin oder Sprecher, treffen Sie deshalb am besten aus dem Bauch heraus. Überlegen Sie einfach: Was gefällt uns persönlich besser? Es gibt hier kein Richtig oder Falsch.

Plan B: Frau & Mann einsetzen

Eine interessante Variante ist es, eine Sprecherin und einen Sprecher zu beauftragen und diese dann getrennt Telefonansage für Telefonansage sprechen zu lassen. Noch cooler ist es allerdings, wenn beide Stimmen in einer Telefonansage zu hören sind. Dann klingt das Ganze nach Radio-Moderation. Das hat Charme, steigert den Unterhaltungswert und bringt mehr Leben und Abwechslung ins Geschehen.

Tipp: Zwei Stimmen - Zwei Sprachen

Die Frau-Mann-Variante wirkt übrigens auch sehr gut, wenn Ansagen zweisprachig gestaltet werden, so dass in einer Telefonansage jeweils beide Sprachen zu hören sind. Beispiel: deutsche Sprecherin, englischer Sprecher. Das funktioniert auch für Anrufbeantworter oder Mailbox und ist eine prima Lösung für Unternehmen, die Ihre Anrufe nicht schon zu Beginn per Rufnummer-Erkennung oder IVR-Auswahl nach Sprache sortieren. Die Attribute Charme, Unterhaltung und Abwechslung werden durch die Zweisprachigkeit noch einmal deutlich gesteigert.

Studien und Geschichtliches

Es gibt Studien, die zu dem Ergebnis kommen, dass Menschen generell weibliche Stimmen bevorzugen. Angeblich sei das menschliche Gehirn darauf ausgelegt, weibliche Stimmen zu bevorzugen. Diese Vorliebe soll schon im Mutterleib beginnen. In Versuchen reagierten Föten zwar auf die Stimme ihrer Mutter, aber nicht auf andere Frauenstimmen. Auf die Stimmen der Väter reagierten sie gar nicht.

Nun denn. Ob diese Erkenntnisse in Sachen Telefonansagen eine Rolle spielen, ist mehr als fraglich. Was vermutlich eher zum Tragen kommt, sind kulturelle Gewohnheiten. Und die ändern sich bekanntlich ständig.

Bis 1966 wurden zum Beispiel alle Telefongespräche manuell vermittelt. Fast immer von einer Telefonistin, dem so genannten „Fräulein vom Amt". Schon dieser Begriff zeigt: Das ist echt lange her - und so tief sitzen die kulturellen Gewohnheiten nun auch wieder nicht. Heutzutage gilt bei Telefonansagen das, was wir oben beschrieben haben: Ob männlicher Sprecher oder weibliche Sprecherin, es ist einfach Wurscht.

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